Home » Das Amulett 9 - Mystik: Tamara Roloffs große Chance by Patricia Vandenberg
Das Amulett 9 - Mystik: Tamara Roloffs große Chance Patricia Vandenberg

Das Amulett 9 - Mystik: Tamara Roloffs große Chance

Patricia Vandenberg

Published June 30th 2015
ISBN :
Kindle Edition
86 pages
Enter the sum

 About the Book 

In einer komfortablen Wohnung in Hollywood saß ein kleiner Junge und drückte liebevoll einen Plüschaffen an sich.»Weißt du, Judy, da ist was faul«, sagte er ernsthaft, während er das Tier streichelte. »Jetzt soll ich plötzlich einen Vater haben, undMoreIn einer komfortablen Wohnung in Hollywood saß ein kleiner Junge und drückte liebevoll einen Plüschaffen an sich.»Weißt du, Judy, da ist was faul«, sagte er ernsthaft, während er das Tier streichelte. »Jetzt soll ich plötzlich einen Vater haben, und dabei hat Mami doch immer gesagt, Greg würde mein Vater. Richtig habe ich ihn ja auch nie leiden können. Aber auf mich hört keiner. Und nun ist Mami tot.«Es sprach eher Verwunderung als Trauer aus seinen Worten. Er-schrocken hob er den Kopf, als eine kühle Frauenstimme an sein Ohr drang.»Ja, deine Mami ist tot, Dan, und nun fliegst du zu deinem Vater nach Deutschland.« »Was ist das für ein Vater, Miß Grass? Ich habe ihn doch nie gesehen, und Mami hat mir nie von ihm erzählt. Wenn er mich nun gar nicht haben will?« Ihm wird nichts anderes üb-rigbleiben, dachte Eliza Grass. Ihr lag nur daran, so rasch wie möglich von der Gegenwart dieses Kindes befreit zu werden. Der Anblick seiner großen unschuldigen Augen rief immer wieder heftige Gewissensbisse in ihr hervor. »In einer halben Stunde fahren wir zum Flugplatz, Dan«, sprach sie weiter. »Nimm nicht so viele Spielsachen mit. Dein Vater wird dir schon neue kaufen.« »Ich nehme ja nur Judy mit«, erwiderte der kleine Junge mit erstickter Stimme.»Und da wäre noch etwas, Dan«, sagte Eliza Grass nach kurzem Zögern. »Ich kann nicht mitfliegen. Meine Mutter ist plötzlich krank geworden. Ich habe schon alles geregelt. Die Stewardeß wird sich um dich kümmern.« Entgegen ihren Erwartungen machte es dem kleinen Dan gar nichts aus, daß er allein fliegen sollte. Wenn es schon sein mußte, war es ihm sogar lieber, daß Miß Grass nicht mit ihm flog. Er mochte sie so wenig wie Greg Moore. Und es gefiel ihm auch nicht, daß die beiden immer miteinander tuschelten, was sie schon getan hatten, als seine Mami noch lebte.